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Archive for the ‘Wohnbauförderung’ Category

Mieten oder doch Eigentum?

Aus der Historie wurden die heute knapp 40-Jährigen von ihren Eltern dazu angehalten, Eigentum anzuschaffen. Man bekam ein Wenig Startkapital von den Eltern oder der Oma und den Rest konnte man mit einem halbwegs sicheren Job und einem angemessenen Einkommen von der Bank bekommen. Diese verkaufte gerade in den letzen 10 Jahren vor 2008 gerne ein endfälliges Darlehen mit einem Fremdwährungskredit. Ob das schlau war, möchte ich hier nicht erörtern.
Mit 2008 war alles schlagartig anders, die Banken vertrauten ihren Kunden nicht mehr und man bekam trotz halbwegs guter Bonität kein Geld. Was blieb nun den „Jungen?“
Der Ausweg war nun einmal die Miete, das führte gerade bei Kleinwohnungen zu einer Preiserhöhung, aber man fand sich damit ab, da auch die Kaufpreise immer unerschwinglicher erschienen. Umgekehrt waren die Preistreiber wieder Andere, die ihren Banken nicht mehr vertrauten und ihre Ersparnisse lieber in Immobilien investierten, um diese „gut“ zu vermieten.
Dieser Umstand führt aber dazu, dass die bereits Vermögenden durch Mieteinnahmen dieses Vermögen vermehren und die, die über wenig Kapital verfügen, dieses noch durch eine hohe Miete den Anderen geben. Ein wenig paradox.
Trendwende? Ja! Jetzt sind wir an einem Punkt angelangt, an dem die Banken erkannt haben, dass Ihr Job nicht nur Geldverwaltung ist und eine Bank nur solide Gewinne machen kann, wenn Sie Geld verleiht. Also scheuen Sie nicht den Weg, am besten, zu einem unabhängigen Finanzdienstleister zu gehen, und zu erörtern, ob man nicht doch langfristig mit Eigentum billiger kommt. Die derzeitige Zinssituation und neue Absicherungsprodukte gegen zukünftig höhere Zinsen sprechen ebenfalls dafür.
Ja, aber da bleiben immer noch die hohen Ankaufspreise? Auch hier ist eine klare Trendwende in Sicht. Auch wenn es noch niemand war haben will, aber die Zeiten, in denen die Preise in den Himmel gewachsen sind, sind vorüber. Gerade im Umland von Wien sind die Preise wieder durchaus leistbarer, zwar höher als 2008 aber inflationsbereinigt mit normalen Wertanpassungen und damit auch langfristig mit einem Potential einer „normalen“ Wertsteigerung. Und genau um das geht es ja, wenn man Eigentum anschafft, dass damit auch eine Absicherung für die Zukunft gegeben ist.
Ihre Immobriada

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Vermieten ohne Kopfschmerzen!

Mit dem Vermieten von Immobilien Vermögen zu sichern und zu vermehren, ist der Wunsch Vieler. Gerade nach der Finanzkrise hat sich ein wahrer Run auf das „Betongold“ entwickelt.
Doch wie man so schön sagt, es ist nicht alles „Gold“ was glänzt, und damit Ihre Anlage in Immobilien nicht verblasst, ist einige Vorsicht geboten.
Bevor Sie sich ein Objekt anschaffen, egal ob Sie die Mittel bar haben oder fremdfinanzieren, erkundigen Sie sich vor dem Kauf bei einem ortskundigen Immobilienmakler, um welchen Preis Sie das Objekt vermieten können bzw. dürfen. Gerade das „Dürfen“ ist in Österreich mit einem teilweise eingeschränkten Mietrechtsgesetz zu beachten. Der Mieter genießt in unserem Land viele Rechte, die Ihre Investition rasch und vor allem langfristig negativ entwickeln lassen können.
Ein Fehler, der immer wieder gemacht wird ist, dass Vermieter und Mieter ein zu nahes Verhältnis aufbauen, ja fast schon „gut Freund“ sind. Die Frage ist nur, wenn der Mieter kein Geld hat, was zahlt er zuerst? Das Telefon – sonst ist es stumm, den Strom und das Gas – sonst ist es finster und kalt. Wann zahlt er die Miete an Sie?
Es gibt heute viele Instrumente wie man als Vermieter sehr sicher vermietet. Sei es eine eigene Wohnungsrechtschutzversicherung oder Mietausfallversicherung. Für den Fall, dass man einmal den „falschen“ Mieter genommen hat, sind das sinnvolle und auch leistbare Instrumente. Aber auch vorab gibt es Mittel den „Richtigen“ zu finden, sei es die Bonitätsprüfung (wie bei einer Bank), Selbstauskunft oder die Vorvermieterauskunft. Auch Befristungsablauf und Indexerhöhungen können, wenn sie nicht rechtzeitig erledigt werden, negative Rechtsfolgen und Einkommenseinbußen nach sich ziehen.
Die Wahl des richtigen Mietvertrages und die mögliche Höhe des Mietzinses können Stolpersteine sein, befristet oder unbefristet, Kündigungsbestimmungen, Ablösen und dann noch die Mietvertragsvergebührung. Viele Eigentümer blicken da nicht mehr durch und lassen das Objekt nach einem „schlechten Erlebnis“ lieber leer stehen als sich noch einmal einen Mieter auf zu halsen.
Ein guter Immobilienmakler bieten ein rundum FAIRmietservice an. Er steht als Puffer zwischen dem Mieter und dem Vermieter, so dass es Ihre einzige Arbeit ist, am 5. des Monats auf das Konto zu sehen, ob die Miete eingegangen ist, alles andere wird für Sie erledigt!
Ihre Immobriada

Immobilien – Förderungen bzw. Wohnbauförderung, Gschicht 3

4. August 2011 1 Kommentar

Heute geht es um das Thema Immobilien und Förderungen. Objekt- oder Subjektförderung, Rückzahlbar oder nicht rückzahlbar. Alles mit einfachen Worten erklärt! Die Immobriada