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„Bottom up Pricing“ Bieterverfahren!

Das war schon immer so! Preise sind verhandelbar und verhandelt wird nach „unten“!
Ist das wirklich so? Und wenn ja, warum ist es so?
Vorerst muss man die Frage stellen, wer den Preis einer Ware und in diesem Fall einer Immobilie bestimmt. Nicht der Abgeber auch nicht der Makler und in letzter Konsequenz auch nicht der Käufer sondern der „Markt“. Wer ist denn der Markt? Genau gesagt ist es das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Ja, und wer weiß nun genau wie dieses Verhältnis derzeit bei Ihrer Immobilie liegt? Genau gesagt niemand wirklich ganz genau. Man kann sich zwar die in letzter Zeit verkauften Immobilien ansehen und natürlich auch das derzeitige Angebot studieren, denn das stellt letztlich ja den Mitbewerber der zu bewertenden Immobilie dar. Doch in Wirklichkeit ist das alles so wie Glaskugellesen, also relativ ungenau, weil unser Markt einfach immer in Bewegung ist und was gestern war ist heute einfach anders.
Was eine Immobilie wirklich genau wert ist, kann man erst herausfinden, wenn man in den Markt hineingeht und den Markt „befragt“ was er bereit ist für die Immobilie zu bezahlen.
Es gibt immer wieder Immobilien die über Monate beworben werden, also der Markt befragt wird, ohne dass es zu einem verbindlichen Anbot eines Kaufinteressenten kommt. Der Abgeber weiß zwar, dass es eventuell am Preis liegt, warum niemand seine Immobilie kaufen will, aber er weiß immer noch nicht um wie viel jemand sein Objekt kaufen würde.
Befragen alleine ist eben zu wenig! Was muss man also tun?
Es gibt einen Umstand, den man sich zu Nutze machen kann. Eine gebrauchte Immobilie ist ein Unikat – so wie Antiquitäten oder Kunst. Ihr Objekt gibt es so derzeit nur einmal! Stellen Sie sich die Frage was passiert, wenn zwei Personen zum selben Zeitpunkt eine Sache haben wollen? Genau das ist das Ziel bei einem Bieterverfahren. Und damit wirklich zwei Interessenten zum selben Zeitpunkt da sind, macht man ein „bottom up Pricing“, also zu Deutsch der Preis wird von unten nach oben verhandelt. Sie sagen, das geht nicht! Doch es geht, aber es kann nicht jeder, man muss das nötige Fingerspitzengefühl haben und genau wissen was alles passieren kann und wie man drauf reagiert. Sie sagen, das ist doch unseriös! Rein rechtlich sagt das Wort verhandelbar nur dass es verhandelbar ist – nicht mehr und auch nicht weniger. Wir sagen von Anfang an, dass der Preis ein Richtpreis ist, der in beide Richtungen gehen kann. Wir wollen nicht streiten oder falsche Hoffnungen wecken, sondern nur mit den “richtigen Käufern“ fair verhandeln. Nach hunderten bereits erfolgreich durchgeführten Bieterverfahren haben wir die Erfahrung.
Lassen Sie es uns versuchen! Wir freuen uns auf Ihren Kontakt!
Ihre Immobriada

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Mieten oder doch Eigentum?

Aus der Historie wurden die heute knapp 40-Jährigen von ihren Eltern dazu angehalten, Eigentum anzuschaffen. Man bekam ein Wenig Startkapital von den Eltern oder der Oma und den Rest konnte man mit einem halbwegs sicheren Job und einem angemessenen Einkommen von der Bank bekommen. Diese verkaufte gerade in den letzen 10 Jahren vor 2008 gerne ein endfälliges Darlehen mit einem Fremdwährungskredit. Ob das schlau war, möchte ich hier nicht erörtern.
Mit 2008 war alles schlagartig anders, die Banken vertrauten ihren Kunden nicht mehr und man bekam trotz halbwegs guter Bonität kein Geld. Was blieb nun den „Jungen?“
Der Ausweg war nun einmal die Miete, das führte gerade bei Kleinwohnungen zu einer Preiserhöhung, aber man fand sich damit ab, da auch die Kaufpreise immer unerschwinglicher erschienen. Umgekehrt waren die Preistreiber wieder Andere, die ihren Banken nicht mehr vertrauten und ihre Ersparnisse lieber in Immobilien investierten, um diese „gut“ zu vermieten.
Dieser Umstand führt aber dazu, dass die bereits Vermögenden durch Mieteinnahmen dieses Vermögen vermehren und die, die über wenig Kapital verfügen, dieses noch durch eine hohe Miete den Anderen geben. Ein wenig paradox.
Trendwende? Ja! Jetzt sind wir an einem Punkt angelangt, an dem die Banken erkannt haben, dass Ihr Job nicht nur Geldverwaltung ist und eine Bank nur solide Gewinne machen kann, wenn Sie Geld verleiht. Also scheuen Sie nicht den Weg, am besten, zu einem unabhängigen Finanzdienstleister zu gehen, und zu erörtern, ob man nicht doch langfristig mit Eigentum billiger kommt. Die derzeitige Zinssituation und neue Absicherungsprodukte gegen zukünftig höhere Zinsen sprechen ebenfalls dafür.
Ja, aber da bleiben immer noch die hohen Ankaufspreise? Auch hier ist eine klare Trendwende in Sicht. Auch wenn es noch niemand war haben will, aber die Zeiten, in denen die Preise in den Himmel gewachsen sind, sind vorüber. Gerade im Umland von Wien sind die Preise wieder durchaus leistbarer, zwar höher als 2008 aber inflationsbereinigt mit normalen Wertanpassungen und damit auch langfristig mit einem Potential einer „normalen“ Wertsteigerung. Und genau um das geht es ja, wenn man Eigentum anschafft, dass damit auch eine Absicherung für die Zukunft gegeben ist.
Ihre Immobriada